Penthesilea-Session im Lindenfels Westflügel

09. Januar 2017

Mit Preisgeldern produziert der Lindenfels Westflügel in Leipzig seit 2016 sogenannte Sessions.

Mit den Preisgeldern der Auszeichnung "Theaterpreis des Bundes 2015" produziert der Westflügel seit 2016 sogenannte Sessions, in denen die Grenzen des Figurentheaters in experimentellen Versuchsanordnungen erkundet werden. Nach #1 "Songs from the Graveyard" , #2 "Bernarda Albas Haus", #3 "Die Familie Schroffenstein" (mit Anne Tismer) und #4 "Tutti Frutti" folgt am Mittwoch, 18. Januar, 20 Uhr mit der Session #5 eine Inszenierung von Hendrik Mannes, "SHORT CUTS. PENTHESILEA. HEINRICH V. KLEIST." Die Tänzerin Marina Tenório und der Figurenspieler Michael Vogel (Wilde & Vogel) widmen sich einem zentralen Topos von Kleists Werk, dem Moment des Stürzens bzw. Fallens.

Die Bezeichnung als "Thinktank des heutigen Figurentheaters", als der der Westflügel in der Jurybegründung für den Theaterpreis des Bundes benannt wurde, hat neben seinen vielen nationalen und internationalen Kooperationen einen seiner Gründe auch in den jährlich stattfindenden "Expeditionen", Aufführungen, Installationen und Projekten von Hochschülern des Figurentheaters. 2017 finden die "EXPEDITIONEN" unter dem Titel "HORIZONTBEARBEITUNG" vom 27. bis 29. Januar statt, gemeint sind Grenzgänge junger Absolventen jenseits der traditionellen Ausdrucksweisen des Figurentheaters.

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