Fritz-Wortelmann-Preis 2025 vergeben
Am Sonntag, den 21. September hat der Wettbewerb um den 49. Fritz-Wortelmann-Preis für Figurentheater mit der Preisverleihung in den Kammerspielen des Schauspielhaus Bochum seinen feierlichen Abschluss gefunden. Oberbürgermeister Thomas Eiskirch überreichte die Preise an die Gewinner:innen, die zuvor von den Jurys der drei Wettbewerbskategorien gekürt wurden. In den letzten drei Tagen waren 100 Beteiligte aus 8 Bundesländern der Einladung der neuen Fidena-Leitung Helene Ewert und Christofer Schmidt nach Bochum gefolgt, um 18 vielfältige Produktionen zu zeigen.
Als „ein Stück Bochumer Kulturgeschichte“ hob Eiskirch die Bedeutung des ältesten Kulturpreises der Stadt hervor. „Die gezeigten Vorstellungen machen deutlich, wie lebendig, mutig und inspirierend Figurentheater sein kann.“
Sieger der Kategorie Professioneller Nachwuchs ist Akira Schroth aus Berlin mit seinem Objekttheaterstück „fly with u“. Die Jury aus Dana Ersing, Annika Gloystein und Barbara Jessel begründete ihre Entscheidung wie folgt:
„Die respektvolle Sorgfalt mit der Akira Schroth die fiktiven Erinnerungen eines vietnamesischen Vertragsarbeiters teilt, spiegelt sich auch in seinem Umgang mit den Objekten wider. Seine zarte und konzentrierte Spielweise schafft eine Atmosphäre, die es dem Publikum erlaubt, schnell Empathie zu entwickeln. […] Die selten erzählte Perspektive ostdeutscher Personen mit Migrationsgeschichte vermittelt sich, ohne plakativ zu wirken. Das Grauenhafte der realen Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen tritt nicht in Konkurrenz mit der fiktiven Liebesgeschichte und ist doch ständig präsent. Die Inszenierung ist nicht nur eine theatrale Verarbeitung der Situation in den 90ern, sondern knüpft eine Verbindung zu heutigen gesellschaftlichen Ereignissen, ist von bestechender Aktualität und wirkt auch deshalb lange nach.“
Er erhielt als Auszeichnung die FRITZ-Trophäe des Bochumer Bildhauers Christoph Platz, die dieses Jahr Armin Rohde nachempfunden ist, welcher es sich zur Freude aller Beteiligten nicht nehmen ließ, die Skulptur persönlich zu übergeben. Der Preis beinhaltet zusätzlich eine Einladung zum Fidena-Festival 2026.
Die Jury für die Erwachsenen Amateure, bestehend aus Monika Pieper, Emilien Truche und Kora Tscherning, kürte zwei Gewinner:innen: Lara Reimer, Johanna Renard und Jan Speiser aus Rostock wurden für ihre Performance „10m - kein zurück“ mit 4.000€ ausgezeichnet. In der Begründung heißt es:
„Aus einem vom Publikum beschriebenen Stück Papier entstand eine scheinbar lebendige Figur, die ihre Angst vor einem Sprung aus der Höhe überwand. Sowohl die Animation als auch der Einsatz der Papierfigur überzeugte: nach ihrem Sprung äußerte die Puppe ihre Überlegungen zur Polarisierung der Gesellschaft. Mit klugen dramaturgischen Setzungen schaffte es das Team, das Thema [Kippen] von einer intimen persönlichen Ebene hin zur Offenlegung gesellschaftlich relevanter Kipppunkte zu führen. Die drei Performer:innen zeigten Theater als einen Ort, an dem mit szenischer Forschung mögliche Antworten auf die unbeantwortbaren Fragen gefunden werden.“
Augsburgerin Angelika Albrecht-Schaffer erhielt einen undotierten Ehrenpreis, was die Jury folgendermaßen begründete:
„Seit mehr als 30 Jahren engagiert sich Angelika Albrecht-Schaffer im Figurentheaterbereich: als Spielerin des Figurentheater Kladderadatsch, als Netzwerkerin der bayrischen Amateur-Figurentheaterszene und nun auch als Türöffnerin für die besondere Form des Lambe-Lambe-Theaters. Der Ehrenpreis wird nicht nur für ihre berührende Inszenierung ‚Tante Ernas Handtasche‘ für je eine Zuschauer:in zum Thema Demenz vergeben, sondern soll ihr langjähriges Engagement für die Amateur-Figurentheaterszene würdigen.“
In der Kategorie Schultheater & Jugendclubs ging der mit 4.000€ dotierte Preis an die Theaterakademie des tjg. Dresden für ihre Performance „Unerhört“. In der Begründung der Jury aus Antonio Cerezo, Sonja Gräf und Bahar Sadafi heißt es:
„Die Jugendlichen der Theaterakademie Dresden haben Stimmen hörbar gemacht, die wir sonst übergehen. Mit Witz, Fantasie, Spielfreude und einem sehr klugen Blick auf unsere Gesellschaft. Sie haben es geschafft, den Figuren Leben einzuhauchen. Das Material wurde im performativen Niveau gehalten. Die Jury war sich einig: Diese Inszenierung ist klug, kreativ, ästhetisch stark – und vor allem eines: absolut unerhört gut!“
Helene Ewert und Christofer Schmidt freuen sich über ihre erste FRITZ-Ausgabe: „Wir danken allen Teilnehmer:innen und unserem Team, die für ein wertschätzendes, intensives und bereicherndes Festival gesorgt haben.“
Der Fritz-Wortelmann-Preis wird gefördert von der Stadt Bochum, dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und der Stiftung der Sparkasse Bochum zur Förderung von Kultur und Wissenschaft.

PM: Fritz-Wortelmann-Preis 2025 vergeben - 22.09.2025 (PDF)
Fotos:

Akira Schroth mit der FRITZ-Trophäe © Jörg Gröger

(v.l.n.r.) Johanna Renard, Lara Reimer, Jan Speiser, Jakob Renard © Jörg Gröger

(v.l.n.r) Helene Ewert, Angelika Albrecht-Schaffer, Christofer Schmidt, (hinten) Emilien Truche © Jörg Gröger

Mitglieder der Theaterkademie des tjg. Dresden © Jörg Gröger
Im Rahmen der Berichterstattung über den FRITZ 2025 dürfen die Fotos unter Angabe des Fotografen Jörg Gröger honorarfrei verwendet werden.
Fritz-Wortelmann-Preis 2025 - Armin Rohde wird zur Holzskulptur
Das Geheimnis ist gelüftet: Armin Rohde ist das Gesicht der neuen Sieger-Trophäe des Fritz-Wortelmann-Preises. Der Bochumer Bildhauer Christoph Platz schnitzt derzeit eine Holzskulptur des Schauspielers, die am 21. September bei der Preisverleihung in den Bochumer Kammerspielen an den Gewinner des Figurentheaterwettbewerbs geht. Das neue Fidena-Leitungsduo Helene Ewert und Christofer Schmidt, das den FRITZ dieses Jahr zum ersten Mal ausrichtet, hat Platz besucht, um sich ein Bild vom Arbeitsstand der Skulptur zu machen.
Seit 2015 gestaltet Platz die Unikate aus Kirschholz für den alle zwei Jahre verliehenen Fritz-Wortelmann-Preis. Die Skulpturenreihe greift die Figuren des traditionellen deutschen Handpuppenspiels auf, für die jeweils eine Persönlichkeit des städtischen Kulturlebens Pate steht - ein Alleinstellungsmerkmal in der Wettbewerbslandschaft. Dieses Jahr fügt Platz der Reihe die Figur des Polizisten zu, mit dem Gesicht des bekannten Schauspielers, der seine Karriere u.a. am Schauspielhaus Bochum begann.
„Armin Rohde hat ja einen richtigen Charakterkopf“, freut sich Christoph Platz und berichtet: „Er war im Juli in meinem Atelier in Herne-Eickel. Dort konnte ich ihn von allen Seiten fotografieren. Das ist fast so gut wie Modell Sitzen. Und danach hat er hat sich sehr interessiert seine Vorgängerskulptur von Dietmar Bär angeguckt.“
2023 porträtierte Platz den Schauspieler Dietmar Bär als Räuber, zuvor bereits die Schauspielerinnen Friederike Becht als Prinzessin und Jana Schulz als Seppel, den Regisseur und ehemaligen Intendanten des Schauspielhauses Claus Peymann als Kasper sowie den Bildhauer Friedrich Gräsel als König. Von jeder Skulptur fertigt er eine kleine Auflage bemalter Gipsabgüsse an, von denen einer im Rathaus der Stadt Bochum für die Öffentlichkeit ausgestellt wird, während weitere für Fans und Interessierte erwerbbar sind.
Der 49. Wettbewerb um den ältesten Kulturpreis Bochums zeigt vom 18. bis 21. September vielfältiges Figurentheater - kostenlos, für alle! 18 Produktionen mit Marionetten, Handpuppen, Objekten, Schattenspiel oder sprechendem Gemüse bieten ein abwechslungsreiches Programm. Spielstätten sind dieses Jahr das Oval Office des Schauspielhaus Bochum, das ROTTSTR5 Theater, das Kulturhaus Thealozzi, das ZEITMAULtheater und die Rotunde.
Eröffnet wird der FRITZ mit dem Stück „Sturzflug“ vom Berliner SWOOP Kollektiv, in dem die Protagonistin Molly im Gespräch mit einer Taube ihren inneren Stimmen auf den Grund geht. (Zu sehen am 18. September um 17 Uhr im Kulturhaus Thealozzi.) Weitere Highlights sind die Komödie „Die lustigen Weiber von Altena“ mit über 20 Marionetten, zwei kurze musikalische Stücke für Kleinkinder „Oktopusical“ und „Ein Wurm bringt Glück“ sowie die Schattentheaterstücke „Der Sturm“ und „Das kalte Herz“, in denen Grundschüler:innen und Jugendliche die Klassiker neu interpretieren.
Das Programm findet sich auf www.fidena.de. Einige Vorstellungen sind bereits ausgebucht. Kostenlose Karten können unter karten@... oder 0234 47720 reserviert werden.
Christoph Platz (*1964) studierte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, war Meisterschüler von Paul Isenrath in Münster und arbeitet hauptsächlich mit Holz. Er beschäftigt sich seit langem mit der Frage nach figürlicher Darstellung in Bezug auf skulpturales Arbeiten.
Armin Rohde (*1955) arbeitete nach seinem Schauspielstudium an der Folkwang Universität der Künste in Essen im Ensemble am Schauspielhaus Bochum. Seit den 90ern ist er auch in Kino und Fernsehen erfolgreich. Letztes Jahr erhielt er gemeinsam mit Dietmar Bär, Joachim Król und Peter Lohmeyer den Brost-Ruhr Preis für ihre Verdienste um die Sichtbarkeit des Ruhrgebiets. Er lebt in Bochum.
Der Fritz-Wortelmann-Preis wird gefördert von der Stadt Bochum, dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und der Stiftung der Sparkasse Bochum zur Förderung von Kultur und Wissenschaft.

PM: Fritz-Wortelmann-Preis 2025 - Armin Rohde wird zur Holzskulptur - 27.08.2025 (PDF)

Helene Ewert, Christoph Platz, Christofer Schmidt mit der halbfertigen Skulptur © Moritz Buchmann
Im Rahmen der Berichterstattung über den FRITZ 2025 darf das Foto unter Angabe des Fotografen honorarfrei verwendet werden.
Fritz-Wortelmann-Preis 2025 – Auswahl getroffen
Die Teilnehmer:innen des 49. Wettbewerbs um den Fritz-Wortelmann-Preis der Stadt Bochum für Figurentheater stehen fest. Aus 49 Bewerbungen hat die Auswahljury sich für 18 Produktionen entschieden, die vom 18. bis 21. September in Bochum gezeigt werden.
In den drei Wettbewerbskategorien „Professioneller Nachwuchs“, „Erwachsene Amateure“ und „Jugendclubs & Schultheater“ spiegelt sich die ganze Vielfalt an Themen und Spielformen des Figurentheaters zwischen Heiterkeit und Haltung. Marionetten, Handpuppen, Objekte, Schattenspiel und sprechendes Gemüse bieten ein abwechslungsreiches Programm. Neben Kreationen zu Themen wie mentaler Gesundheit, Bergbau oder machthungrigen Kriegstreibern erwarten das Publikum Klassikeradaptionen wie Shakespeares „Der Sturm“, E.T.A. Hoffmanns „Der Sandmann“ oder Wilhelm Hauffs „Das kalte Herz“. Auch ein experimenteller Parcours, in dem man auf intime Weise außerirdischen Lebensformen begegnet, ist Teil des Wettbewerbs.
„Wir freuen uns schon sehr darauf, die 100 Beteiligten aus acht Bundesländern in Bochum zu begrüßen. In diesem Jahr kamen besonders viele überzeugende Beiträge des professionellen Nachwuchses aus Berlin. Das zeigt, wie lebendig und kraftvoll die dortige Szene ist – selbst unter den Herausforderungen aktueller Kulturkürzungen, die auch das Figurentheater nicht verschonen. Gleichzeitig sind wir begeistert, dass uns auch starke Arbeiten aus Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, NRW und Sachsen erreicht haben“, erklärt Christofer Schmidt, der als Dramaturg und zukünftiger künstlerischer Leiter des dfp auch Teil der Jury war.
Die Vorstellungen sind dieses Jahr im Oval Office des Schauspielhaus Bochum, Rottstr 5 Theater, Kulturhaus Thealozzi, ZEITMAULtheater sowie in der Rotunde zu sehen. Letztere wird auch als Festivalzentrum zum Austauschen, Essen und Feiern einladen. Die glanzvolle Preisverleihung am 21. September findet diesmal nicht im Rathaus, sondern in den Kammerspielen des Schauspielhaus Bochum statt.
Das ausführliche Programm und Informationen zur Ticketreservierung werden im August bekanntgegeben.
Die Auswahljury bestand aus: Juliane Solvång (Künstlerische Referentin der Intendanz des Puppentheaters Magdeburg), Janne Weirup (Geschäftsführerin und künstlerische Leitung des Hamburger Puppentheaters), Florian Rzepkowski (Leitung des Figurentheaters Osnabrück), Christofer Schmidt (Dramaturg und designierter künstlerischer Leiter des dfp) und Moritz Buchmann (Referent für Presse und Öffentlichkeitsarbeit am dfp).
Benannt nach Fritz Wortelmann, der den Wettbewerb 1959 ins Leben gerufen hat, ist der FRITZ der älteste Kulturpreis der Stadt Bochum. Das dfp verleiht ihn alle zwei Jahre. Der Preis für Jugendclubs & Schultheater und Erwachsene Amateure ist mit jeweils 4.000 Euro dotiert. Dem professionellen Nachwuchs winkt ein honorierter Auftritt beim Festival FIDENA 2026 - inkl. Festivalpass und Unterbringung – und die FRITZ-Trophäe.
Nominiert in der Kategorie Professioneller Nachwuchs:
- Steffi Günther (Bochum/Berlin): „Die Begegnung mit Oltre Terra“
- Marven Rabe (Braunschweig): „as sweet as gravity (Zuckersüße Schwerkraft)“
- Schaper+Richter (Berlin): „Heinrich der Fünfte (Hendrik de Vijfde)“
- Schoenbrodtkuerschner (Böhlen): „SOHLE EINS-ACHTZIG“
- Akira Schroth (Berlin): „fly with u“
- Swoop Kollektiv (Berlin): „Sturzflug“
- Theater MoDak (Berlin): „Bruder Tiger“
- Christine Zeides & Valentin Gorski (Berlin): „Der Sandmann“
Nominiert in der Kategorie Erwachsene Amateure
- Figurentheater Kladderadatsch (Augsburg): „Tante Ernas Handtasche - suchen, erinnern, vergessen“
- Amelie Herm (Berlin): „Das weiße Blatt“
- Katharina Dunkel (Kirchzarten): „Ein Wurm bringt Glück“
- Marionettenbühne Mummenschanz e.V. (Altena): „Die lustigen Weiber von Altena“
- Johanna Renard, Lara Reimer & Jan Speiser (Rostock): „10m - kein zurück“
- Theater Geckogecko (Spalt): „Oktopusical“
Nominiert in der Kategorie Jugendclubs & Schultheater
- FigurenspielClub (Piccolo Theater Cottbus): „Die Linie“
- schatten | theater | spatzen | orchester (Carl-Sonnenschein-Schule Düsseldorf): „Der Sturm“
- Theaterakademie (Theater Junge Generation Dresden): „Unerhört - eine Sammlung unerhörter Geschichten“
- Theater Checker (Puppentheater Zwickau): „Das kalte Herz“
Der Fritz-Wortelmann-Preis wird gefördert von der Stadt Bochum, dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und der Stiftung der Sparkasse Bochum zur Förderung von Kultur und Wissenschaft.

PM: Fritz-Wortelmann-Preis 2025 – Auswahl getroffen - 26.05.2025 (PDF)
Foto: Heinrich der Fünfte - Schaper+Richter © Veronika Maslikova
Foto: Die Begegnung mit Oltre Terra - Steffi Günther © Julia Cuvalo
Im Rahmen der Berichterstattung über den FRITZ 2025 dürfen die Fotos unter Angabe der Credits honorarfrei verwendet werden.
Der Foto-Credit ist im Dateinamen angegeben.
Fritz-Wortelmann-Preis 2025 – Bewerbungsphase gestartet
Ab sofort sind bis zum 10. April 2025 Bewerbungen für den Fritz-Wortelmann-Preis möglich. Beauftragt von der Stadt Bochum, richtet das Deutsche Forum für Figurentheater und Puppenspielkunst den 49. Wettbewerb um den FRITZ vom 18.–21. September 2025 aus.
Alle Infos zum Bewerbungsverfahren unter: https://www.fidena.de/programm/fritz-wortelmann-preis/fritz-2025
Bewerben können sich Produktionen, die Figuren, Objekte oder Masken verwenden und/oder mit Animationsformen neuer Medien arbeiten und/oder im digitalen Raum stattfinden, wenn sie der Sparte Figuren- und Objekttheater zuzuordnen sind.
Die Spieldauer darf maximal 50 Minuten betragen.
Der FRITZ wird in drei Kategorien ausgeschrieben:
- Professioneller Nachwuchs
Künstler:innen und Gruppen, deren Studienabschluss / Ausbildung nicht länger als drei Jahre zurückliegt (Mindestens 50 % der Mitwirkenden muss dieses Kriterium erfüllen.) - Erwachsene Amateure
Künstler:innen und Gruppen, die mit ihrem Schaffen nicht ihren Hauptlebensunterhalt bestreiten (auch Freie Szene oder Studierende von Studiengängen ohne Bezug zum Figurentheater) - Jugendclubs und Schultheater
Gruppen von (Musik- / Kunst-)Schulen, Theatern oder Kinder- und Jugendeinrichtungen
Über die Teilnahme entscheidet eine Auswahljury. Die Übernachtungskosten in Bochum werden übernommen. Reisekosten für professionellen Nachwuchs und erwachsene Amateure ebenfalls, für Schultheater & Jugendclubs können sie anteilig übernommen werden. Der Preis für Jugendclubs & Schultheater und Amateure ist mit jeweils 4.000 Euro dotiert. Dem professionellen Nachwuchs winkt ein honorierter Auftritt beim Festival FIDENA 2026 - inkl. Festivalpass und Unterbringung – und die FRITZ-Trophäe.
Benannt nach Fritz Wortelmann, der den Wettbewerb 1959 ins Leben gerufen hat, ist der FRITZ der älteste Kulturpreis der Stadt Bochum. Das dfp verleiht ihn alle zwei Jahre.
Der Fritz-Wortelmann-Preis wird gefördert von der Stadt Bochum, dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und der Stiftung der Sparkasse Bochum zur Förderung von Kultur und Wissenschaft.

PM: Fritz-Wortelmann-Preis 2025 – Bewerbungsphase gestartet - 06.02.2025 (PDF)