Der Fritz-Wortelmann-Preis ist ein Kunst- und Kulturpreis der Stadt Bochum, der 1959 erstmalig ausgelobt wurde und seitdem alle zwei Jahre vergeben wird. Ziel des Wettbewerbs ist die Förderung des nicht berufsmäßig ausgeübten Figurentheaters, womit eine stärkere Verbreitung des Figurentheaters unter den Amateuren angestrebt und das künstlerische Niveau gehoben werden soll.
In jedem ungraden Jahr, immer am letzten November-Wochenende, kommen ausgewählte Amateurtheatergruppen aus ganz Deutschland in Bochum zusammen, um ihre Inszenierungen zu präsentieren. Dabei richtet sich der Wettbewerb abwechselnd an Schüler- bzw. Jugendtheatergruppen oder an die erwachsenen Laienspieler.
Teilnehmen können Theatergruppen oder Solisten, die Puppen, Figuren, Objekte oder Masken in ihren Stücken verwenden – und/oder auf der Bühne mit Animationsformen neuer Medien arbeiten. Aus den Bewerbungen werden bis zu zehn Inszenierungen mit einer Spieldauer von höchstens 60 Minuten ausgewählt und nach Bochum eingeladen. Eine fachkundige Jury vergibt am Ende maximal drei mit einem Preisgeld von insgesamt 4.000,- € verbundene Auszeichnungen.
Um einen produktiven Austausch zu ermöglichen und nachhaltige Kontakte anzuregen, sollten die teilnehmenden Gruppen während der gesamten Dauer vor Ort sein. Der Aufenthalt in Bochum wird organisiert und bezuschusst.
Der nächste Fritz findet statt vom 21. bis 24. November 2013 und wird dann wieder unter den erwachsenen Amateuren ausgetragen.
Bewerbungsunterlagen können ab Mitte 2013 unter info@... angefordert werden.
FOTO: Der Namensgeber und geistige Vater FRITZ WORTELMANN (1902-1976)