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S

Schück, Theodor

Das Handpuppentheater des Kunsterziehers Theodor Schück (1882 Opfingen i. Br. – 1956 Freiburg i. Br.) wurde 1912 in Freiburg i.B. gegründet. Es erreichte rasch einen hohen künstlerischen Standard. Die Produktionen waren gekennzeichnet von einem Romantik und Realismus ironisch vermischenden Ineinander von Märchen und aktueller Parodie. Schück trieb ein Verwirrspiel mit der kleinstädtischen Biederkeit seiner Umgebung und führte in der Handlungs- und Dialogführung seiner Lokalpossen den so genannten gesunden Menschenverstand seiner Protagonisten in die Aporien von Ordnungsvorstellungen, denen jegliche Grundlage entzogen war. Die unter dem Pseudonym „Alexander Pepusch“ von Schück publizierten Spiele zeugen von der vertrackten Logik und Sprachkunst seines Vorbildes, dem großen deutschen Komiker Karl Valentin.

Manfred Wegner
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Schütz & Dreher

Die deutschen Marionettenspieler Josef Schütz und Johann Georg Dreher stammten aus alten Marionettenspielerfamilien. Schütz starb vermutlich nach 1826, Dreher soll 1806 verstorben sein. Sie galten neben Geisselbrecht als die besten Prinzipale ihrer Epoche. Beide reisten nur kurze Zeit zusammen, werden aber seit ihrem Gastspiel in Berlin 1803/04 stets in einem Atemzug genannt. Dieses Gastspiel beeindruckte die literarisch interessierten Kreise Berlins, die im Repertoire zahlreiche Überbleibsel des Wanderschauspiels des 17. Jahrhunderts entdeckten. Vom „Dr. Faust“ machten Studenten während der Aufführungen Mitschriften, die jedoch fragmentarisch blieben. Auch waren Schütz & Dreher die ersten, die den Kasperl als komische Figur des Puppenspiels in Norddeutschland einführten.

Lars Rebehn
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Schwabinger Schattenspiele

Die unter der Leitung des Literaten Alexander von Bernus (1880–1965) stehende Bühne trat 1907 in München erstmalig in Erscheinung. Bernus verstand sein Unternehmen als radikales ästhetisches Experiment, das sich von den naturalistischen Konventionen der zeitgenössischen Theaterpraxis löste, indem die Flächenkunst des Jugendstils zur szenischen Bühne des lyrischen Ausdrucks transformiert wurde. Er suchte im Schattenspiel die „entmaterialisierte Welt der wachen Träume“ (Bernus), sichtbar zu machen als Ausdrucksform der neu-romantischen Dichtkunst. Neben Stücken des romantischen Schattenspielrepertoires kamen auch neue Dichtungen zur Aufführung, die der vom Symbolismus beeinflussten Sprachmagie des Lyrikers Stefan George nahe standen. Mit Beginn des expressionistischen Zeitalters schlossen die Schwabinger Schattenspiele 1912 ihre Tore.

Manfred Wegner
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Siegel, Harro

Harro Siegel (1900 Kassel – 1985 Göttingen) gründete 1928 sein Marionettentheater, orientierte sich in der Repertoiregestaltung an den von der jungen deutschen Musikbewegung ausgehenden Impulsen und begleitete die Tourneen deutscher und englischer Sing- und Tanzgruppen nach Großbritannien und Dänemark. Kennzeichnend für Siegels Arbeit war die Tatsache, dass er sich stets in einem Umfeld ansiedelte, das ihm künstlerische Betätigung gewährte, ohne vom Risiko einer privatwirtschaftlichen Absicherung behindert zu werden. Auf diesem Hintergrund wird verständlich, dass er sich 1938 als künstlerischer Leiter an das →Reichsinstitut für Puppenspiel in Berlin verpflichten ließ. Diese Tätigkeit hat er später bedauert, seine künstlerische Produktion und seine abhängige Stellung innerhalb der nationalsozialistischen Bürokratie jedoch zwiespältig verklärt.
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Simon, Frieder

Der deutsche Handpuppenspieler, Ausstatter, Autor, Musikant und Regisseur wurde 1936 in Leipzig geboren. Er gehört zu den bedeutendsten Kasperspielern des deutschsprachigen Raumes seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Simon studierte von 1958-1963 an der Hochschule für Industrielle Formgestaltung Burg Giebichenstein in Halle an der Saale. Bereits in den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts spielte er gemeinsam mit seinem Vater Handpuppentheater. Zu seinen künstlerischen Vorbildern zählen außerdem die Handpuppenspieler Carl Schröder, Hans Frannek, Walter Büttner und der Ungar Henryk Kemeny.
Mit seiner Puppengestaltung versuchte Simon eine Symbiose aus Prinzipien zeitgenössischer Formgestaltung und traditionellen Formen des Handpuppenspiels. In seinem Texten und vor allem seinem durch Improvisation geprägten Spiel verleugnete sein Kasper seine plebejische Herkunft nicht, formulierte sie jedoch „salonfähig“.

Bildnachweis: Der Jägerchor. Aus dem Puppenspiel "Der Freischütz". Original Kunstfiguren und Caspertheater Larifari von Frieder Simon, Halle 1964, Bildvorlage: Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Puppentheatersammlung
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Soehnle, Frank

Der deutsche Figurenspieler und Regisseur Frank Soehnle (* 1963 Stuttgart) absolvierte 1983–1987 den Studiengang Figurentheater Stuttgart, leitete 1987–90 das Karlsruher Figurentheater „Marotte“ und gründete 1991 mit Karin Ersching das freie Tourneetheater „figuren theater tübingen“. Mit Solo- u. Ensembleproduktionen gastiert er seither weltweit. Herausragend die Solostücke „Nachtgesichter“ (1991) und „Flamingobar“ (1996), visuelle Gedichte auf der Schwelle zwischen bildender und darstellender Kunst. 
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Steinmann, Peter Klaus

Der Puppenspieler, Autor, Figurenbildner, Dramaturg und Regisseur (1935 Berlin – 2004 Berlin) war tätig im Theater, im Fernsehen und als Hochschullehrer und prägte, gemeinsam mit seiner Frau Benita, wie wenige andere das (west-)deutsche Puppentheater der ersten Nachkriegsgeneration. Dabei verkörpert Steinmann gleichsam den gelebten künstlerischen Versuch eines Brückenschlags von der Volkskunst des Puppenspiels im Sinne der Hohnsteiner (Max Jacob, Friedrich Arndt) zur Theaterkunstform „Figurentheater“ – zwischen den volkserziehenden Kaspertheatertypen und den psychologisch differenzierteren Rollenentwürfen.
Das Literarische Figurentheater Steinmann „die bühne“ war Teil und zugleich Motor einer Emanzipationsbestrebung des deutschen Puppenspiels, die kennzeichnend für die 1960er und 70er Jahre war und deren Ausläufer bis in die Gegenwart fortwirken. Künstlerisch knüpfte diese Bewegung zum Teil an ästhetische Errungenschaften der 1920er und 30er Jahre an, politisch rang sie um die Anerkennung des Puppen- und Figurentheaters als ernst zu nehmende theatralische Kunstform.
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Studiengang Figurentheater, Stuttgart

Der Studiengang Figurentheater besteht seit 1983 als ein eigenes Departement der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. „Figurentheater“ ist hier ein Sammelbegriff, der Materialtheater, Objekttheater und Puppentheater zusammenfasst. Das Studium fördert und begleitet ausdrücklich den individuellen künstlerischen Prozess konzeptioneller Entscheidungen und betreibt die dafür notwendigen bildnerischen und darstellerischen Experimente. Die wesentlichen Studieninhalte werden dabei vor allem in Spielprojekten vermittelt. Dort werden Szenen, Stücke und Ausdrucksmittel konzipiert, hergestellt, inszeniert und zur Aufführung gebracht.

T
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Thalias Kompagnons (ehemals Tristans Kompagnons)

Der Namensgeber der 1983 in Süddeutschland gegründeten Gruppe, der Puppenspieler und Regisseur Tristan Vogt, stammt aus einer Musikerfamilie und wurde in seinem künstlerischen Handwerk von der Berliner Schauspielschule „Ernst Busch“ geprägt. 1986 stieß der in Wien ausgebildete Ausstatter und Regisseur Joachim Torbahn hinzu. Gemeinsam leiten die beiden Künstler seitdem ihr professionelles freies Theater, seit 1997 mit fester Spielstätte in Nürnberg. Spezifisch für die Arbeit von Thalias Kompagnons ist neben der Zusammenarbeit mit deutschen Gegenwartsautoren (Fitzgerald Kusz, Ingeborg von Zadow) die Kombination von Figurenspiel und Musik, die sich im kommentierenden Wechselspiel gegenseitig erhellen, konterkarieren und ironisieren („Wagners Ring“, 1998; „Zwerge. Eine fränkische Passion“, 2000).

Katja Spiess  (2004)

Literatur: Tristan Vogt: Das obszöne Zaubermittel? Überlegungen zur Musik-Dramaturgie im Figurentheater. In: Das andere Theater, Heft 43, Berlin 2001
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Theater Handgemenge

Das „Theater Handgemenge“ hat das Bild vom deutschen Puppen- und Figurentheater in den neunziger Jahren und bis heute wesentlich mitgeprägt. Es ist aus der Arbeit von fünf Absolventen der Abteilung Puppenspielkunst der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin hervorgegangen. Friederike Krahl, Peter Müller, Pierre Schäfer, Anne Swoboda und Martin Thoms waren im Herbst 1989 an der ersten Produktion, einem Szenenstudium, beteiligt. Ihre Diplominszenierung „Lavendel – Ein Handgemenge“ entstand im Frühjahr 1990 unter der Regie von Prof. Hans-Jochen Menzel. Der Untertitel wurde zum Namen eines der in der Folgezeit erfolgreichsten deutschen Puppentheaterensembles. Peter Müller (Neubrandenburg), Pierre Schäfer (Berlin) und Friederike Krahl (Karlsruhe) bilden neben Gästen heute den Kern des „Theaters Handgemenge“.
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Theater o.N. (Zinnober)

Theater o.N. (Zinnober) wurde 1979 von den Puppenspielern Hans Krüger und Therese Thomaschke in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) gegründet und konstituierte sich 1980 als Gruppe freier Puppen- und Schauspieler unter der Bezeichnung „Theater Zinnober“ in Ost-Berlin. Damit entstand das erste Off-Theater der DDR. Mit „Die Jäger des verlorenen Verstandes“ (1982) kreierte Zinnober ein Handpuppen-Kasperstück als aggressiv-satirische und verzweifelt-komische Bestandsaufnahme der Gegenwart; bemerkenswert das Aufbrechen des Formenkanons des DDR-Puppentheaters durch eine Blechbühne, unterschiedlich große Figuren (von Christian Werdin) und die listig-groteske Neubewertung spielerischer und gesellschaftlicher Klischees. 1985 entstand „traumhaft“, ein autobiographisch inspiriertes Schauspiel. Zinnober erhielt Preise für das Kasperstück und die Kinderstücke „Einszweidreivierfünfsechssieben“ (Menschen und Puppen) und „Die Bremer Stadtmusikanten“ (Schattentheater). Es gab aber auch Aufführungsverbote, u.a. für „Station Pillgram 218“ (Solo Gabriele Hänel). 1989 wurde unter dem neuen Namen Theater o.N. (Zinnober) eine eigene Spielstätte in Berlin eröffnet. 
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Theater Waidspeicher Erfurt

Das Theater Waidspeicher Erfurt, ein Ensembletheater für Puppen- und Figurenspiel, wurde 1979 als Sparte der damaligen Städtischen Bühnen Erfurt gegründet. Es erhielt 1986 mit dem Einzug in das mittelalterliche Gebäude eines ehemaligen Waidspeichers eine feste Spielstätte. Seit 1993 wird das Puppentheater als Theater Waidspeicher in gemeinnütziger Form geführt und zu gleichen Teilen von der Stadt Erfurt und dem Land Thüringen subventioniert.
Das Repertoire des Theaters (pro Spielzeit etwa zehn Inszenierungen) basiert auf unterschiedlichsten Stoffen und Erzählweisen. Märchen finden sich ebenso im Spielplan wie literarische Klassiker oder Krimi-Adaptionen – dargestellt mit den Mitteln des konventionellen Marionetten-, Hand-, Stab- bzw. Tischpuppenspiels wie mit denen des experimentellen Theaters (u.a. Computeranimation, Videoprojektion). Die Mehrzahl der Vorstellungen (ca. 250 im Jahr) richtet sich an Kinder und Jugendliche, wenngleich auch Inszenierungen für Erwachsene fester Bestandteil des Repertoires sind.
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Theaterwissenschaftliche Sammlung der Universität zu Köln

Die Sammlung wurde in den 20er Jahren des 20. Jhd. gegründet von dem Theaterwissenschaftler und Hochschullehrer Carl Niessen (1890–1969) und beherbergt ein großes wissenschaftliches Archiv zur Theatergeschichte. Die Figurentheaterabteilung beinhaltet unter anderem den Nachlass des Sammlers Wilhelm Löwenhaupt (1872–1935). Aus dem Fundus an Stabfiguren, Marionetten und Schattenspielfiguren ragen die Sammlung zum frühen Kölner Hänneschen Theater und der Bestand an javanischen und chinesischen Schattenspielfiguren heraus. Die ältesten Stücke sind sechs ägyptische Schattenspielfiguren aus dem 14. Jh. Neben zahlreichen Archivalien sind die handschriftlichen Stücktexte von besonderem Interesse.

Rudi Strauch (2004)
V
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VDP - Verband Deutsche Puppentheater e.V.

Gegründet von 15 westdeutschen Puppenbühnen im Jahr 1968, vertritt der VDP als berufsständische Vertretung der Puppen- und Figurenspieler in der Bundesrepublik Deutschland zu Beginn des 21. Jahrhunderts etwa 125 Mitglieder. Deutschland, nationaler Artikel, Teil III und Periodika, Fritz Leese

Anke Meyer  (2004)

Bildnachweis: © VDP
W
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Waschinsky, Peter

Waschinsky, Peter, deutscher Puppenspieler, Regisseur und Hochschullehrer (*1950 Halle an der Saale/DDR) beendete 1974 das Puppenspielstudium in Berlin. Danach folgten die Soloprogramme „Regenwürmer“ und „Kasparett“. 1976 wurde Waschinsky künstlerischer Leiter am Puppentheater Neubrandenburg, das mit Inszenierungen wie „Der Teilhaber“ (B. Hines, Handpuppen 1977), „Furcht und Elend des Dritten Reiches“ (B. Brecht, Marionetten 1980) und „Marionettenopern“ (J. Haydn, mit der Staatsoper Berlin 1981) schnell überregionale Anerkennung fand. Ab 1982 arbeitete er als Regisseur von Puppenfilmen, er entwickelte die Improvisationsreihe „Puppenjazz“ und wurde Aktivist der politischen Wende in der Deutschen Demokratischen Republik 1989/90.





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Werdin, Christian

Der deutsche Puppen- und Bühnenbauer und Bildhauer wurde 1953 in Lieberose/DDR geboren. Nach ersten Ausstattungen am Puppentheater Neubrandenburg (u.a. „Vom Fischer un syner Fru“, 1978) arbeitete er seit 1979 als freier Ausstatter für Puppentheater, Theater und Fernsehen. Werdin verbindet altmeisterlich-plastische Präzision bildnerischer Arbeit und Skurrilität der Einfälle mit einem hohen Maß an technischer Funktionalität in unverwechselbarer künstlerischer Handschrift. Er war Mitbegründer und Ausstatter des Theaters Zinnober und des Theaters o.N. (u.a. „Die Jäger des verlorenen Verstandes“, 1982). 
Z
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Zur Geschichte des Figurentheaters in Deutschland

Deutsches Puppentheater bis 1945

Das Puppenspiel galt der Romantik als substanzieller Teil der genuin deutschen Kunst und Kultur. Nicht zuletzt deshalb hat es sich seitdem in Deutschland einen zunehmend gewichtigeren Raum erobert. Dies gelang, obwohl die Ansicht der Romantiker historisch unzutreffend ist. Tatsächlich ist das Puppenspiel für ganz Mittel- und Westeuropa vorwiegend ein Kulturimport aus Asien. Der folgende historische Abriss soll zeigen, wie das Fehlurteil der Romantik die Integration des Puppenspiels in die deutsche Kultur beförderte.


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„Faust“ im Puppenspiel

Faust-Puppenspiele gehen zurück auf den sagenum-wobenen, in Süddeutschland geborenen Georg Faust (um 1480 Knittlingen/Württ. bis um 1540 Staufen). 1587 erste literarische Darstellung im Spiesschen Volksbuch, der „Historia von D. Johann Fausten“. Davon angeregt verfasste Christopher Marlowe das Drama „The Tragicall History of the Life and Death of Doctor Faustus“. Marlowes Drama wurde in umgestalteter Form seit Beginn des 17. Jh. zunächst durch englische später deutsche Wanderschauspieler als Haupt- und Staatsaktion im gesamten deutschen Sprachraum aufgeführt, auch mit Marionetten, Handpuppen und Schattenspielfiguren.
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„Über das Marionettentheater“ (Heinrich v. Kleist)

Die ästhetische Abhandlung in Form eines Berichts über den Diskurs eines fiktiven Erzählers mit einem Bühnentänzer veröffentlichte der Dramatiker und Publizist Heinrich v. Kleist (1777–1811) 1810 in den „Berliner Abendblättern“. Darin ist Kleist der romantischen Tradition von E. T. A. Hoffmann, J. Kerner, A. Mahlmann, J. Paul und L. Tieck verpflichtet, welche die Marionette als Gegenpart zum Schauspieler werteten und damit ihre tiefe Unzufriedenheit mit der Kunst des Darstellers aus Fleisch und Blut formulierten (nach Kerner "kommen die Marionetten viel ungezwungener, viel natürlicher vor als lebende Schauspieler"). Dieses Urteil war symptomatisch für die damalige Theatersituation und vor allem gegen den Berliner Stil A. W. Ifflands gerichtet.