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FITZ! Zentrum für Figurentheater (bis 2003 FITS Figurentheater Stuttgart)

Bereits in den 60er Jahren war Stuttgart die Heimat zahlreicher Figurentheaterensembles mit verschiedenen Spielstätten. 1983 entstand mit dem Stuttgarter Puppen- und Figurentheater (FITS) ein bundesweit einmaliger, fester Spielort für diese Theatersparte. Zeitgleich wurde an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst der Studiengang Figurentheater eingerichtet, dessen Absolventen heute etwa zwei Drittel des Spielbetriebs bestreiten. Beide Institutionen wurden wesentlich durch die Aktivität des Stuttgarter Puppenspielers Albrecht Roser geprägt.

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Fliegendes Theater

Das Theater wurde 1978 unter der Leitung von Rudolf Schmid in Berlin gegründet. Im Schwerpunkt inszeniert es für Kinder, inhaltlich orientiert an den Wertvorstellungen emanzipatorischer Erziehung („Geschichten vom Hallodu“ 1985); seit 1986 auch Inszenierungen für Erwachsene. Das Theater hat die Entwicklungstendenz vom traditionellen Puppentheater zur multimedialen Performance („Anne Frank“, 2003) mitgestaltet. In der 1982 eingerichteten Spielstätte wurden Experimente und die Zusammenarbeit mit Künstlern unterschiedlicher Provenienz in komplexerer Form möglich. 
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Fundus Theater

Gegründet 1980 von Sylvia Deinert und Tine Krieg, mit der Intention, die Wechselwirkungen zwischen ästhetischen Möglichkeiten des Figurentheaters und den Wahrnehmungsweisen von Kindern auszuloten. In ganz Deutschland bekannt wurden sie mit dem 1984 entstandenen „Familienalbum“, einem als Fabel inszenierten Stück über sexuellen Missbrauch von Kindern. Nach langjähriger erfolgreicher Tourneetätigkeit bezog das Fundus Theater 1993 ein eigenes Haus in Hamburg. Die Produktionen entstehen dort in intensivem Austausch mit dem Kinderpublikum. Basis dafür bilden langfristig angelegte und sorgfältig ausgewertete theaterpädagogische Projekte.

Anke Meyer (2004)

Bildnachweis: „Familienalbum“, Foto: Hanno Krieg
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Geisselbrecht, Johann Georg

Der deutsche Marionettenspieler wurde am 23.11.1762 geboren, sein Todesdatum ist nicht bekannt. Geisselbrecht war Sohn eines Schuhmachermeisters in Hanau und zählte zu den bedeutendsten Marionettenspielern seiner Zeit. Sein trockener Humor, den er auch in die Figur des Kaspers einfließen ließ, und die Literarisierung seines Spielplanes nach 1800 heben ihn weit über alle seine Kollegen. Sein auch in Manuskripten überliefertes Repertoire bestand u.a. aus zahlreichen Schauspielen der Wanderkomödianten des 17. Jahrhunderts und des Wiener Volkstheaters des 18. Jahrhunderts. Zwischen 1790 und 1826 bereiste er ganz Deutschland, das Baltikum, die Schweiz und Dänemark. Er spielte an den Höfen von Baden, Preußen, Mecklenburg-Schwerin und Dänemark. Neben gekrönten Häuptern gehörten auch Dichter und Politiker wie Goethe, Brentano und Wilhelm von Humboldt zu seinem Publikum. 
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Gerhards, Fritz

Die Arbeit von Fritz Gerhards (1898 Witten a.d. Ruhr – 1955 Schwäbisch-Hall) für das Marionettentheater war beeinflusst von seiner Ausbildung als Schauspieler am Düsseldorfer Schauspielhaus und stand im Zeichen einer Märchen- und Sagenrezeption, wie sie in Deutschland von Vertretern einer reformierten dramatischen Kinderliteratur zwischen Jahrhundertwende und Erstem Weltkrieg hervorgebracht worden war. Seine Inszenierungen ab 1925 am eigenen Haus in Wuppertal-Elberfeld erprobten die vom Stoff bedingte Konzentration der Darstellungsmittel, um ein organisches Abbild des symbolisch-schicksalhaften Potenzials der Dichtungen herauszuarbeiten.
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Griebel, Otto

Griebel, Otto (1895 Meerane - 1972 Dresden/DDR), Maler. Griebel war in den 1920er Jahren einer der wichtigsten Vertreter der proletarisch-revolutionären Kunst, Mitbegründer der KPD-nahen „Assoziation Revolutionärer Bildender Künstler Deutschlands“ und der "Neuen Dresdner Sezession". 1920 gründete Griebel in Dresden gemeinsam mit dem Musiker Otto Kunze ein Handpuppentheater, zu dessen Repertoire unter anderem ein Puppenkabarett, eine Faust-Bearbeitung und eine Wagner-Bearbeitung mit dem Titel „Der Lohntütengrien“ zählte. Neben der politischen Satire wurde dort auch der Nonsense gepflegt, für den Griebel als ehemaliges Mitglied der DADA-Gruppe eine Affinität besaß. 
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Griesbach, Astrid

Ausgebildet wurde die deutsche Regisseurin Astrid Griesbach (* 1956 Meiningen/DDR) an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in den Fachbereichen Puppenspielkunst (1980–83) und Regie (1988–92). Erste Bühnenerfahrungen als Puppenspielerin von 1983 bis 1988 an den Bühnen der Stadt Gera. 1992 wurde sie Künstlerische Leiterin am „Theater des Lachens“ in Frankfurt/Oder. Aus diesem Theater entwickelte sie 1999 ein freies Ensemble und siedelte mit ihm nach Berlin über. Griesbachs Regiestil gründet in den Traditionen des Volkstheaters – der Commedia dell‘arte, dem Grand Guignol – und den Theorien des russischen Regisseurs Alexander Tairow. 
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Hanswurst

Hanswurst, die älteste deutsche komische Typenfigur im Schauspiel, wurde 1708 von dem vormaligen Marionettenprinzipal Joseph Anton Stranitzky in Wien geschaffen. Das festgelegte und vielfarbige Kostüm kombiniert bäurische und närrische Elemente. Stranitzkys illustrierte Neujahrsgabe von 1717 gibt der Figur die Herkunft aus dem Salzburger Land. In den „Wiener Haupt- und Staatsaktionen“ von 1724 agiert Hanswurst einerseits als Protagonist der komischen Zwischenspiele, andererseits als komische Parallele und Diener der idealisch-adligen Hauptfigur. Damit ermöglicht er eine zweite, plebejisch-materialistische Sicht auf die Wirklichkeit. Stranitzky übergibt vor seinem Tod 1726 am Ende einer Vorstellung die Narrenpritsche an seinen Nachfolger Gottfried Prehauser.
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Iwowski, Carl

Im Jahr 1919 begann der kaufmännische Angestellte Carl Iwowski (1894 Hamburg – 1970 Berlin) im Rahmen der sozialen Aktivitäten der Berliner Jugendbewegung mit dem Handpuppenspiel. Mit seinem spielerischen und gestalterischen Talent arbeitete er in den folgenden Jahren an dem Projekt „Darstellungskunst mit Handpuppen“, worunter ein physiognomisch äußerst vielseitiges und originelles Puppenensemble sowie eine Hinwendung zu szenisch-dramaturgisch anspruchsvollen Lösungen zu verstehen ist. Mit einer „Rumpelstilzchen“-Inszenierung 1926 erreichte Iwowski einen Höhepunkt seiner Arbeit, konnte jedoch aus wirtschaftlichen Gründen den Standard eines Puppenschauspiels nicht aufrecht erhalten. 
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Jacob, Max

Der zum Buchhalter ausgebildete Max Jacob (1888 Bad Ems – 1967 Hamburg) gründete im Kreis der sächsischen Jugendbewegung 1921 die „Hartensteiner Handpuppenspiele (ab 1928 „Hohnsteiner Handpuppenspiele“). Das Unternehmen entwickelte sich zu einer der führenden Bühnen in Deutschland und galt zahlreichen Bewunderern und Nachahmern als Inbegriff des künstlerischen Handpuppenspiels.
Jacob verstand seine Aufführungen für Kinder und Erwachsene als Ensembleleistung. Mit zwei bis drei Mitarbeitern in der Guckkastenbühne erarbeitete er eine präzise Technik der Puppenführung und gestaltete das Verhältnis von Sprache und Bewegung als bewusst zur Geltung gebrachtes Ausdruckspotential der Figuren. Szenographisch reduzierte er das Bühnenbild auf farbige Vorhänge als Kulissen und Hintergründe und nutzte sie zusammen mit Lichteffekten für eine Andeutung des Handlungsortes sowie der atmosphärischen Stimmung der jeweiligen Szenen.
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Kasper

Kasper ist eine seit dem 19 Jahrhundert in Deutschland so beliebte Figur, dass der Begriff „Kaspertheater“ umgangssprachlich oft als Synonym für Handpuppentheater gebraucht wird. Das vielen Figuren-Varianten zugrunde liegende Spielprinzip„Kasper“ hat seine Quellen im italienischen Pulcinella-Spiel, das wiederum auf die Commedia dell’Arte zurückgeht.
Den Namen „Kasper“ für eine Theaterfigur gibt es, seit Johann Laroche (1744 – 1806) den Kasperl Larifari in der Nachfolge des Hanswurst als Lustige Figur des Wiener Volkstheaters berühmt gemacht hat. Mit Beginn des 19. Jahrhunderts wurde der Kasper im deutschsprachigen Puppentheater populär; dabei sind unter der Vielzahl unterschiedlichster Figuren zwei Hauptstränge zu benennen: Einmal die Einbindung des Kaspers in die Dramatik des „volkstümlichen“ Marionettentheaters. 
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Ketturkat, Peter

Ketturkat, Peter (geb. 1949). Theater-Spieler und Gestalter, Bildkünstler und Dozent. Ist in seiner künstlerisch-philosophischen Haltung einer der konsequentesten Verfechter des „Theaters der Dinge“ in Deutschland. Seit 1978, nach dem Studium der traditionellen Formen des Puppenspiels entwickelte er aus Materialien der Moderne das inzwischen zum Objekt-Theater-Klassiker gewordene Stück „Keine Angst vor großen Tieren“. Seine Wirkungsstätten sind u.a. Bochum, Berlin, Wien und London. Hier entstehen im Zusammenwirken mit anderen Künstlern Inszenierungen, die die Grenzen des konventionellen Figurentheaters sprengen: jede Darstellerpersönlichkeit integriert sowohl sich selber als auch die sinnliche und symbolische Qualität der dinglichen Welt als gleichberechtigte Komponente in die Entwicklung, Gestaltung und Aufführung von Stücken in einer vorwiegend visuellen Theaterform.

Konstanza Kawrakowa-Lorenz (2004)

Bibliographie: Ketturkat, Peter: Das Ding, Das Objekt, das Spiel. In: Brendenal, Silvia (Hg.): Animation fremder Körper. Theater der Zeit Arbeitsbuch. Berlin, 2000, S. 54 – 57
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Kobalt Figurentheater

1975 gründeten die Theaterwissenschaftlerinnen Kristiane Balsevicius und Silke Technau in Berlin ihr Figurentheater, dem 2000 Stephan Schlafke beitrat. Mit Gespür für die kindliche Empfindungsweise schaffen sie Inszenierungen, die durch Spontaneität im Spiel, Poesie und visuellem Witz geprägt sind und eine Stärkung des kindlichen Selbstbewusstseins zum Ziel haben. 1984 entstand für Erwachsene die Groteske „Zasper“, eine moderne Auseinandersetzung mit der Handpuppe und dem Kasper. Eigenwillige Adaptionen von Klassikern und Gegenwartsliteratur (Gombrowicz, O’Brien) folgten. Sie erarbeiten Collagen („Liebe und das ganze Theater“ 1998) und experimentieren mit Opern („Rigoletto“ 1996, „Der Barbier von Sevilla“ 2003). Die Figur steht dabei stets im Mittelpunkt der dramaturgischen Auseinandersetzung. Das mobile Theater gastiert europaweit. Die Ensemblemitglieder führen auch Regie, lehren, forschen und arbeiten in fachbezogenen Redaktionen mit.
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Kölner Hänneschen

Das Stabpuppentheater Kölner Hänneschen wurde 1802 von dem Deutschen Schneidergesellen Christoph Winters gegründet. Winters kombinierte die Puppenführungstechnik der Krippenspiele, die unterhalb der Bühne erfolgt mit den lebhaften Armbewegungen der über Kopf geführten Antwerpener Stabpuppen. Dieser neue Puppentyp war einer der ersten seiner Art in Westeuropa. Anfänglich waren die Figuren rund 35 cm hoch. Bald hatten sie jedoch schon die doppelte Größe erreicht. Das Repertoire umfasste zunächst den Faust sowie eine große Anzahl an Stücken, die vermuten lassen, Winters hätte sie geschrieben um eine ganze Truppe Rheinländischer Charaktere zu präsentieren. Angeführt wurden sie von Hänneschen, einem fröhlichen Bauern in einer roten Weste, nach dem das Theater benannt ist. Nachahmungen des Kölner Hänneschen gab es in ganz Nordeuropa. 
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Kramer, Harry

Im künstlerisch vielfältigen Werk von Harry Kramer (1925 Lingen - 1997 Kassel) bezeichnet die Beschäftigung mit dem Mechanischen Theater den Übergang vom Tanz zum Film und zum Entwurf und Bau fragiler kinetischer Drahtplastiken. Zwischen 1953 und 1955 entstanden in Paris unbekleidete Marionetten als Materialcollagen und erste Figuren auf Rädern zum in Berlin uraufgeführten Programm „13 Szenen“. Kramer verzichtete auf eine dramatische Handlung und führte im schwarzen Bühnenraum Bewegungsstudien zu „konkreter Musik“ vor. 
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Leese, Fritz

Ab 1928 Handpuppenspieler, setzte Fritz Leese (1909 – 2004) seit den 50er Jahren Figuren verschiedener Figurenschöpfer (unter anderem von Fritz Herbert Bross und Hansjürgen Fettig) für seine immer wieder variierten Spielformen ein. Er kann als einer der ersten vorsichtigen Modernisierer gelten, der sich auch in der Stückauswahl mitunter aus den Traditionslinien gelöst hat. (etwa durch die deutsche Erstaufführung von "Bällchen, Schnellchen" von Jan Malik) 1968 war er Mitbegründer und bis 1977 auch Geschäftsführer des bis heute existierenden Verbandes "Deutsche Puppentheater" (VDP). 
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Maaßen, Jürgen

Schon in seinem Studium der Bildhauerei und Kunstwissenschaft 1973–1980 in Düsseldorf (Deutschland) spezialisierte sich der Ausstatter Jürgen Maaßen (* 1954) auf Puppentheater. Inspiriert von Malern wie Bosch, Breughel, Dix und der Popularität von Karikaturen gestaltet er in seinen Figuren präzise Groteske und volkstümlichen Humor. Beim Modellieren oder Nähen angeregt vom Material, beim Schnitzen von detaillierten Zeichnungen, entwickelt er eigene Techniken und kostümiert seine Figuren selbst. Seit 1984 sind rund 1250 Figuren und auch Plakate, Bühnenbilder, Programmhefte für verschiedene Bühnen entstanden. Aufgrund seiner Restaurierungserfahrung kann er Schnitztechniken und Oberflächengestaltungen vieler Ausstatter des 20. Jahrhunderts bestimmen und rekonstruieren. 
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Marionettenstudio Kleines Spiel

Das 1947 von Studenten der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität gegründete Amateurtheater widmete sich in seiner ersten Entwicklungsphase bis 1967der Aufführung klassischer und moderner Bühnenliteratur (Molière, Büchner, Wilde, Beckett, Brecht). 1952 wurde mit der Inszenierung von Goldonis „Der Lügner“ ein stilistischer Wechsel vom imitativen Marionettenstil zur Figuren- und Bühnenbildabstraktion vollzogen. Auf dieser Basis entwickelte der angehende Dramatiker Tankred Dorst bis 1964 in acht eigens für das Kleine Spiel geschriebenen Stücken ein „Theater der Bilder ohne Psychologie, ein Theater der Poesie und des Traums“ (Dorst). In neuerer Zeit ist neben der Wiederaufnahme älterer Repertoirestücke ein Trend zur Produktion musikalisch-satirischer Bühnenshows und Nummernprogramme festzustellen.

Manfred Wegner
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Mensching, Gerhard

Mensching, Gerhard (1932 Riga/Lettland – 1992 Bochum), Germanist, war seit 1964 Akademischer Rat an der Ruhr-Universität in Bochum (Deutschland) und gründete dort 1958 zusammen mit Kathrin Mensching das „Taschentheater“. Angeregt durch Obraszow erforschte er die Möglichkeiten des Spiels der Hände, aus denen mit nur wenigen Mitteln, wie Handschuhen als Kostüm und Kugeln als Köpfe, einfache Hand-Puppen wurden. Die szenische Wirkung der stilisierten Figuren wurde intensiviert durch eine von Mensching entwickelte Kunstsprache aus wenigen deutschen und vielen erfunden, oft lautmalerischen Wörtern. Die humorvolle Verbindung des Puppenspiels mit sprachwissenschaftlich motiviertem Interesse an vorlogischen Ausdrucksweisen gab seinem Werk eine besondere Prägung.

Anke Meyer
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Möller-Lück, Pavel

1979 gründete Pavel Möller-Lück (* 1959) das "Theater Laboratorium". Parallel zu Lehraufträgen an der Universität Oldenburg und am 1983 neu eingerichteten Studiengang Figurentheater in Stuttgart führt ihn eine rege Tourneetätigkeit durch Deutschland und zahlreiche weitere Länder. Seine z.T. gemeinsam mit seiner Frau Barbara Schmitz-Lenders gespielten Inszenierungen – u .a. "Die drei Käsehochs" (1987); "Was wurde eigentlich aus Konrad Müller?" (1992); "Der kleine Herr Winterstein" (1995); "Der Froschkönig" (1999) – zielen mit sensibler Entwicklung der Stoffe und Figuren, mit Sprachwitz und detailgenauer Szenographie auf einen generationenübergreifenden Austausch zwischen Kindern und Erwachsenen. Seit 1986 wirkt er auch als Regisseur und künstlerischer Leiter verschiedener Figurentheaterfestivals (u.a. "Homunculus" in Hohenems/Österreich). Seit 1995 betreibt er sehr erfolgreich ein eigenes Theaterhaus in Oldenburg.

Gert Engel  (2004)

Bildnachweis: "Der kleine Herr Winterstein", © Theater Laboratorium Oldenburg e.V.