FIDENA - Das Festival

Erstes Programmhighlight der FIDENA 2024

Der Scratch-DJ Kid Koala eröffnet die diesjährige Ausgabe des internationalen Figurentheaterfestivals FIDENA. Am 7. und 8. Mai zeigt der Kanadier mit Kultstatus und Koala-Kapuze einen live produzierten Animationsfilm für alle ab 8 Jahren.

2024 ist das internationale Figurentheater wieder zu Gast in Bochum und Umgebung. Zur Eröffnung des FIDENA-Festivals am 7. Mai im Schauspielhaus Bochum gibt es direkt ein besonderes Highlight: Kid Koalas „The Storyville Mosquito“. Auf der Bühne: Fünfzehn virtuose Akteur:innen, entzückende Miniatur-Filmsets, acht Kameras und 75 Puppen. Dazu eine herzzerreißende Geschichte: Ein Land-Mosquito zieht samt Klarinette in die große Stadt, um sein Jazz-Idol live zu erleben und eine eigene Karriere zu starten. Doch in der Metropole lauern gemeine Widersacher… Vor den Augen des Publikums formen sich diese Zutaten zu einem Hollywood-kompatiblen Animationsstreifen – ohne Worte, aber mit Geräuschen und natürlich Musik von Kid Koala.

Vor der Vorstellung am Eröffnungstag sind alle Bochumer*innen herzlich eingeladen, eigene Puppen zur traditionellen bunten Parade mitzubringen, die ab 17:00 Uhr vom Anneliese Brost Musikforum zum Schauspielhaus zieht und das Figurentheater der Nationen feiert.

Vorne: Puppenspieler und Filmcrew am Miniaturset. Dahinter: Kid Koala (links) und Streichertrio in Aktion. Auf der Leinwand: Das Figurenensemble.
© Brian Neuman


„The Storyville Mosquito“ ist am 7. und 8. Mai 2024 um 19:30 Uhr in den Kammerspielen am Schauspielhaus Bochum zu sehen.
Der Vorverkauf für diese beiden Vorstellungen startet am 29. Februar.

Tickets gibt es an der Theaterkasse des Schauspielhauses (0234 / 3333 5555, tickets@schauspielhausbochum.de) oder online auf der Website des Schauspielhauses.

Der Vorverkauf für alle anderen Veranstaltungen der FIDENA startet mit der Programmveröffentlichung Mitte März.
Alle Infos gibt es dann auf unserer Website.


Kid Koala ist nicht nur erfolgreicher Scratch-DJ, sondern auch Zeichner von Graphic Novels, Filmkomponist und war Tourkollege von Radiohead, Jack Johnson und den Beastie Boys. In Bochum präsentiert sich der Tausendsassa mit seiner neuesten Leidenschaft: Figurentheater!

Die FIDENA (Figurentheater der Nationen) findet dieses Jahr vom 7. bis 12. Mai in Bochum, Dortmund, Herne und Recklinghausen statt. Es ist die letzte Festivalausgabe unter der künstlerischen Leitung von Annette Dabs. Dieses Jahr sind 22 Produktionen im Programm, darunter 3 Uraufführungen und 5 deutschsprachige Erstaufführungen, mit Künstler*innen und Teilnehmenden aus über 20 Ländern, z.B. aus Lettland, Taiwan, Mexiko, Indien und Israel. Seit 1958 versammelt das Festival herausragende Produktionen des internationalen Figurentheaters in Bochum und seinen Nachbarstädten. Damit ist es weltweit eines der ältesten seiner Art.

"The Storyville Mosquito" wird präsentiert in Kooperation mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen. (Mehr Informationen unter www.ruhrfestspiele.de)

FIDENA - Das Festival

SAVE THE DATE: FIDENA 2024

Die nächste FIDENA findet vom 7. bis 12. Mai 2024 in Bochum, Herne, Recklinghausen und erstmalig in Dortmund statt.

Es ist die letzte Festivalausgabe unter der Intendanz von Annette Dabs.

Die Programmveröffentlichung und der Vorverkauf starten im März 2024.

Die FIDENA - Figurentheater der Nationen - versammelt seit 1958 herausragende Produktionen des internationalen Figurentheaters in Bochum und seinen Nachbarstädten. Alle zwei Jahre ist sie ein Barometer für aktuelle Tendenzen und präsentiert Stars aus aller Welt, vielversprechende Newcomer*innen und risikobereite Produktionen auf qualitativ höchstem Niveau.

FIDENA - Das Festival

4. Internationales Symposium zum Thema "Change - Internationale Festivals in Zeiten der Transformation" im Rahmen der FIDENA

SAVE THE DATE: 09.05. & 10.05.2024

Das Deutsche Forum für Figurentheater und Puppenspielkunst lädt im Rahmen der FIDENA Festivalmacher:innen zu einem internationalen Symposium mit dem Thema „Change – Internationale Festivals in Zeiten der Transformation“ ein.

Festivalmacher:innen sind in verschiedener Weise mit großer Verantwortung vertraut: In der Kuration von Programmen stiften sie (politische) Sinnangebote für ihr Publikum und wirken damit auf Diskurse ein. Die Zusammenstellung von Inhalten ist dabei niemals neutral, denn mit jeder Wahl – sei es eines Themas, bestimmter Künstler:innen oder Ästhetiken – gehen zwangsläufig auch Ausschlüsse einher. Wir möchten gemeinsam über die Herausforderungen in der Kuration und Organisation von Theaterfestivals diskutieren und eine bewusste und selbstkritische Befragung der eigenen Praxis anstoßen.

Welche Perspektiven und künstlerische Handschriften sind bisher unterrepräsentiert? Wie kann mehr Inklusion gelingen und nachhaltiger produziert werden? Wie können Codes von Sexismus, Rassismus und Klassismus entlarvt werden? Wie können koloniale Spuren aufgedeckt und Machtstrukturen hinterfragt werden? Und wie kann ein weißer Blick verlernt werden?

In Vorträgen, Diskussionsrunden und Best Practice Beispielen aus dem Bereich Wissenschaft, Aktivismus und Darstellende Kunst können neue Herangehensweisen entdeckt werden. Darüber hinaus vertiefen kreative Begegnungsformate und Workshops das Netzwerken und das gemeinsame Erleben von Performances. So bietet das Symposium eine intensive Möglichkeit der internationalen Vernetzung.

Es stehen ca. 40 Plätze zur Verfügung. Die Arbeitssprache ist Englisch.

Hier geht's zur ausführlichen Anmeldebeschreibung (PDF).