Der Fritz-Wortelmann-Preis 2015

16. Juni 2015

39 Bewerbungen aus ganz Deutschland gingen ein, 24 wurden ausgewählt!

In diesem Jahr wird der Fritz-Wortelmann-Preis der Stadt Bochum für Figuren-, Puppen- und Objekttheater erstmals in drei Kategorien vergeben: Neben erwachsenen Amateuren, Kinder- und Jugendgruppen ist auch der professionelle Nachwuchs aufgerufen, mitzumachen. Ihm winkt ein honorierter Auftritt beim internationalen Figurentheater-Festival Fidena.

Neben der Fidena ist der Fritz-Wortelmann-Preis die zweite große Veranstaltung des Deutschen Forums für Figurentheater und Puppenspiel (dfp) – und neben dem Peter-Weiss-Preis einer der wichtigsten Preise, die die Stadt Bochum vergibt. Bei seiner Vergabe kommt Festivalstimmung auf: Der Wettbewerb wird vom 26. bis 29. November auf drei Bühnen der Ruhrgebietsstadt ausgetragen: dem Prinz Regent Theater, der Zeche 1 und dem Thealozzi.

Fritz Wortelmann hat den Wettbewerb 1959 als "Preis der Stadt Bochum für Laienpuppenspiel" ins Leben gerufen. Seit dem Tod des Gründers der Fidena und des dfp im Jahr 1976 trägt er seinen Namen und wurde zuletzt alle zwei Jahre immer im Wechsel für erwachsene Amateure oder Kinder- und Jugendgruppen vergeben. In diesem Jahr dürfen sich erstmals beide Gruppen gleichzeitig bewerben und zusätzlich professioneller Nachwuchs – zum Beispiel Studierende oder Absolventen des Puppenspiels, deren Abschluss nicht länger als zwei Jahre zurückliegt. Das Preisgeld ist weiterhin den Amateur-Gruppen oder -spielern vorbehalten: Eine fachkundige Jury vergibt in beiden Kategorien jeweils 4000 Euro. Dem professionellen Nachwuchs winkt ein anderer attraktiver Preis: Neben einem honorierten Auftritt bei der nächsten Fidena, die im Mai 2016 stattfindet, gibt es für alle Mitwirkenden Festivalpässe und kostenlose Unterbringung während des gesamten Festivals.

Neben dem neuen Design für Flyer und Plakate bekommt auch der Preis selbst ein neues Erscheinungsbild: Der Bochumer Künstler Christoph Platz gestaltet extra für die Verleihung des neuen Fritz eine Holz-Skulptur, die dem Preisträger übergeben wird. Derzeit arbeitet er daran in seiner Werkstatt im Ehrenfeld. Nach ihrer Fertigstellung wird das dfp sie der Öffentlichkeit präsentieren.

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