Keine Perspektive: Direktorin verlässt Puppentheater

11. Februar 2016

Annette Gleichmann wird Vertrag am Theater Plauen-Zwickau nicht verlängern.

In einem Brief an Generalintendant Roland May und Geschäftsführerin Sandra Kaiser hat sie erklärt, dass sie "angesichts der verfahrenen und ungeklärten Situation des Puppentheaters nach dem 31. Juli 2016 keinen Überleitungsvertrag eingehen wird". Eine Vorbereitung der neuen Spielzeit sei derzeit nicht möglich: Ohne Gewissheit über die Zugehörigkeit des Puppentheaters könnten keine unbedingt notwendigen Verträge für die Besetzung der vakanten Spielerstellen, aber auch von Gastregisseuren, Bühnenbildnern und Puppenbauern erfolgen.

Sie erklärt: "Es ist mir unter all diesen Umständen nicht möglich für das verbleibende Ensemble und mich eine künstlerische Entwicklung zu sehen. Ich bin diesen Vertrag mit viel Enthusiasmus eingegangen und das Ensemble und ich haben die Kunst des Puppenspiels in Zwickau weiter voran gebracht. Doch die bestehende Situation macht uns nicht kreativ."

Ihre Stelle ist ebenso wie von zweien der fünf Puppenspieler, die ihre Verträge nicht verlängert haben, öffentlich ausgeschrieben.

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