Cheers For Fears Fest im Ringlokschuppen

07. März 2016

Öffentlicher Aufführungsmarathon beginnt am 19. März um 15 Uhr in Mülheim an der Ruhr.

Der öffentliche Aufführungsmarathon startet am Samstag, 19. März, 15 Uhr im Ringlokschuppen, Mülheim an der Ruhr. Am Sonntag, 20. März, gibt es ab 11 Uhr Abschlussrunde und Brunch im HEIDI HOH.

Was geben wir vor zu sein? Cheers for Fears präsentiert zeitgenössische Formen des Darstellens der jungen Theaterszene. Die Plattform dient dem Austausch zwischen den Studierenden szenischer Künste in NRW. Seit 2013 lotet die Initiative in Werkstattpräsentationen, Festivals, transdisziplinären Produktionen und Diskussionsrunden Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Theater- und Ausbildungsverständnis der Hochschulen und ihrer Studierenden aus.

In der diesjährigen Ausgabe stehen die Darstellerinnen und Darsteller im Fokus, die sich als (Schau)Spieler*innen, Tänzer*innen, Performer*innen, Musiker*innen oder Chor zwischen etablierten Theaterformen und innovativen Bühnenexperimenten verorten.

Wie bildet sich das Theater der Zukunft aus?
Ausgehend von einem Aufführungsmarathon fortgeschrittener Studierender, die selbstbewusst ihre Positionen auf der Bühne behaupten, widmet sich Cheers for Fears grundlegenden Fragen: Welche Rolle spielen Schauspieler und Tänzerinnen bei der Kreation einer Arbeit heute? Was macht einen „guten Performer“, was eine „gute Schauspielerin“ aus? Welchen Status haben dramatische Texte undBühnenfi guren zwischen Tradition und experimentellen Formen? In welchem Verhältnis stehen Schauspiel- und Performancekunst in der heutigen Praxis? Welche Ausbildungskonzepte braucht ein hybrides Theater?

 

Eine Diskussion mit Florian Malzacher und Bernd Stegemann findet am Samstag, 19. März, 18.00 Uhr, bei freiem Eintritt statt.

Das Gespräch fokussiert die politischen Potentiale zeitgenössischen Theaters und thematisiert die Unterschiede und Gemeinsamkeiten traditioneller Theatermittel und performativer Formen. Ist eine Grenzziehung zwischen Theater und Performance heute noch angemessen? Wie wird das zukünftige Theater aussehen und welche gesellschaftliche Relevanz wird es für sich beanspruchen?

Florian Malzacher ist Künstlerischer Leiter des Impulse Theater Festivals und freier Kurator. Er gilt als Kenner der aktuellen internationalen Theaterszene und sieht postdramatische Formen als kritische Instanz, die gesellschaftliche Zustände herauszufordern. Kürzlich erschien die von ihm herausgegebene Anthologie Not just a mirror – Looking for the political theatre of today.

Bernd Stegemann ist Professor für Theatergeschichte und Dramaturgie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch und Dramaturg an der Schaubühne am Lehniner Platz in Berlin. 2015 erschien sein Buch Lob des Realismus, in dem er die postmoderne Theaterästhetik einer ebenso pointierten wie radikalen politischen Kritik unterzieht und ihr die Suche nach einem neuen Realismus entgegenstellt.

Moderation: Matthias Frense, Künstlerischer Leiter, und Sebastian Brohn, Dramaturg am Ringlokschuppen Ruhr.

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