Puppentheater Gera öffnet wieder nach Sanierung
„Wir freuen uns sehr, dass die Sanierungsarbeiten fristgerecht abgeschlossen wurden und wir die Spielstätte dadurch schnell wieder beziehen können“, erklärt René Prautsch, Technischer Direktor des Theaters Altenburg Gera. Seit dem Auszug der Puppenspieler im Januar 2023 hat sich am und im Gebäude viel getan: Die Spielstätte wurde komplett entkernt, alte Installationen der Haustechnik entfernt, das Dach samt Tragwerk neu aufgebaut und eine zusätzliche Zwischendecke eingezogen. Auch der Grundriss wurde neu organisiert – so entstanden unter anderem eine neu zugeschnittene Puppenbauwerkstatt, Garderobenräume und eine Probebühne.
Besonderes Augenmerk lag auf der Barrierefreiheit. Zudem wurden die Heizungs-, Lüftungs- und Sanitäranlagen erneuert, eine aufwendige Elektroinstallation für die szenische Beleuchtung eingebaut und der Zuschauerraum neu gestaltet. „Mit dem neuen Bühnenboden, einer modernen Zuschauertribüne sowie der vollständig sanierten Fassade ist ein großer Schritt für die Zukunft des Puppentheaters getan. Ich danke der Stadt Gera als Bauherr sowie allen beteiligten Handwerkerinnen und Handwerkern, die diese Sanierung im Zeitplan und in hoher Qualität umgesetzt haben“, so Prautsch.
Für die Leiterin des Puppentheaters, Susanne Koschig, ist die Wiedereröffnung ein besonderer Moment: „Unser Puppentheater ist ein Ort voller Erinnerungen – für Kinder wie Erwachsene. Wir freuen uns sehr, das Publikum nun in ein Haus einzuladen, das seine Geschichte bewahrt und zugleich eine moderne Spielstätte geworden ist."
Über die Wiedereröffnung mit einem Programm aus Vorstellungen, Führungen und Gesprächen berichtet Thilo Sauer in einem Beitrag im MDR.