Internationales Fest der Puppen, Lingen
Internationales Fest der Puppen, Lingen
Universitätsplatz 5-6
D-49808 Lingen (Ems)
Telefon: +49 (0)591 91663 0
Fax: +49 (0)591 9166363
info@...
www.tpzlingen.de
Universitätsplatz 5-6
D-49808 Lingen (Ems)
Telefon: +49 (0)591 91663 0
Fax: +49 (0)591 9166363
info@...
www.tpzlingen.de
Fotogalerie ( 0 )
Videos ( 0 )
Renommierte Figurentheatergruppen und überraschende Neuentdeckungen werden das Spiel mit Puppen, Figuren und Objekten als große Kunstform auf vier Bühnen bringen, alle mitten im Stadtzentrum der Ems-Stadt gelegen. Nicht weiter als fünf Fußminuten voneinander entfernt, werden sie für eine intime Festivalatmosphäre sorgen. Das Professorenhaus am Universitätsplatz, Sitz des Theaterpädagogischen Zentrums, ist der traditionelle Mittelpunkt. Hier gibt es ganzjährig ein vielseitiges Theaterprogramm und über das Jahr verteilt auch Figurentheater für alle Altersgruppen zu erleben. Es ist zudem Sitz des „Lingener Marionettentheaters“, einer Bühne im Papiertheaterformat, das, regelmäßig einmal wöchentlich bespielt, große Oper und traditionelles Puppentheater auf die kleinen Bretter bringt.
Neu dazugekommen sind die Bühne des Studiengangs Theaterpädagogik der Hochschule Osnabrück, Standort Lingen, an der auch ein Seminar und eine Werkstatt für Figurentheater angeboten werden, und das Central Kino, das als neuester Kulturort von einem engagierten Verein betrieben wird und mit 100 Jahren eines der frühen Kinos in Deutschland ist. Am nächsten am Publikum wird ein auf dem Marktplatz der Stadt aufgestelltes Zirkuszelt sein, das als Aufführungs- und Kommunikationsort für Puppenspieler und Publikum Figurentheater wetterfest quasi auf die Straße bringt. Veranstalter ist seit 1983 alle zwei Jahre das Theaterpädagogische Zentrum der Emsländischen Landschaft e.V. (TPZ), das dabei von der Stadt Lingen dem Landkreis Emsland, in diesem Jahr insbesondere von der Stiftung Niedersachsen und von vielen weiteren Institutionen und Sponsoren unterstützt wird. Künstlerischer Leiter ist seit 2009 Heiner Schepers.
„Figurentheaterkunst und ästhetische Bildung für die ganz Kleinen“
Theater von Anfang an so hieß ein Bildungsprojekt für Theater mit den Allerjüngsten, das 2006 vom Kinder und Jugendtheaterzentrum der BRD ins Leben gerufen wurde. Theaterkünstler, Wissenschaftler und Politiker in Deutschland kümmerten sich nun um das Theater mit den Allerkleinsten.
Dabei ist das Puppentheater seit Jahrhunderten in Europa ein Theatersynonym für Kinder, besser noch für ein generationsübergreifendes Theater. Bisweilen als naiv verschrien, oft gelobt und fast immer bewundert. Ein Teil dieser europäischen Tradition ist gewachsenes Kindertheater, aber was kann es heute noch zur ästhetischen Bildung, was etwa zur Unterhaltung neben den multimedialen Einflüssen im Kinderzimmer der 0 - 6 jährigen beitragen?
Das diese Altersstufe in den Blickpunkt der Theatermacher vor allem aus der freien Szene gerät, ist sicher ein großes Glück für das Kinder und Jugendtheater. Noch vor 15 Jahren war es gänzlich unüblich, dass vor allem die Allerjüngsten ins Theater gingen.
Das Fachforum des Internationalen Puppentheaterfestivals Lingen 2011 möchte erstmals explizit aus der Sicht des Puppen/Figurentheaters über Bedingungen, Spielweisen und Wirkungsästhetik und eigene Möglichkeiten diskutieren. Eingeladen sind Puppenspieler, Pädagogen, Medienwissenschaftler, Theaterpädagogen und Theatermacher, die mit dem Medium sowohl praktisch wie theoretisch arbeiten.
Brauchen Kinder dieses Alters Kunst und Theater und wenn ja was für eines? Eine oft gestellte Frage zu Bildungsinhalten in der Vorschulpädagogik nach der neuaufgeflammten Bildungsdebatte im Anschluss an den Pisaschock. Wie kann also ein Theater für die Allerkleinsten beschaffen sein! Die Skepsis von Eltern, Erziehern, Theatermachern für ein solches Theater erschien anfangs groß. Welche Themen kann es behandeln? Wie soll es mit den Kindern interagieren ohne etwa dezidiert pädagogisch zu erscheinen? Helfen hier wissenschaftliche Untersuchungen zur Rezeptionsästhetik der Allerjüngsten?
Die Fachgespräche sollen sich in drei grundsätzlich miteinander verbundene Themen gliedern. Zu jedem Thema wird es einen Fachvortrag geben.
Erstes Thema
Jüngste Entwicklungen, Formen und Aktualität des Theaters für die Allerkleinsten
Es gibt sie die funktionierenden Beispiele aus Bologna oder Paris, wo Pädagogen und Theatermacher bereits Anfang der 90er die Relevanz eines Theaters mit Vorschulkindern entdeckten.
Zweites Thema
Theater-/musik-/kunstpädagogische Überlegungen und Arbeitsansätze, Grundlagen einer entsprechenden Rezeptionsästhetik
Wirkung auf und Ästhetik für die Altersgruppe. Voraussetzung, um für eine derartige Zielgruppe Figurentheater zu inszenieren. Gestaltungsmittel in der Umsetzung der auf diese Altersgruppe zugespitzten Themen. Altersrelevante Themen, literarische Themen, Kommunikation, Wahrnehmung, Mitspiel, Erlebnis, Heranführung an Theater ins besondere beim Figurentheater, ästhetische Erziehung in der Vorschule? Hat das Theater für die Allerkleinsten erzieherischen Auftrag? Wie, was, wo, wann nehmen Kinder dieses Alters am eindrücklichsten Performatives wahr? Wann sind die Apperzeptionen am eindrücklichsten? Wie, was, wann befriedigen Bühnenhandlungen die Kinder und das Elternpublikum am nachhaltigsten? Beobachtung der Kinder, ihr kognitives oder, nonverbales Mitmachen während der Aufführung.
Drittes Thema
Produktionsästhetische Erörterung - aus der Sicht der Figurentheatermacher
Dramaturgien, Spielformen, Räume, Ausstattungen
Das jeweilige Etablieren von adäquaten Themen für dieser Altersstufe – altersadäquate Dramatik - Erlebnismomente – Ansprechen der Sinne und Gefühle aus der Erlebniswelt von Kindern – lebendiges Material – Personifizierung von Gegenständen in allen performativen Bereichen, wie Bewegung, Tanz, Rhythmus. Implikation der Sichtweisen und die Art der Wahrnehmung dieses frühen Alters – Erläuterung szenischer Arbeitsweisen zu figurativen, motorischen oder haptischen Dramenelementen – Einbeziehung von Eltern und Begleitpersonen - Es soll um die Frage gehen:
Was für Erfahrung, was für ein Wissen und was für künstlerische Fertigkeiten brauchen Figurentheatermacher für ein Theater der Allerjüngsten?
Verantwortlich: Andreas Poppe, Hochschule Osnabrück, Fakultät Lingen
Institut für Theaterpädagogik
Heiner Schepers, Theaterpädagogisches Zentrum der Emsländischen Landschaft e.V. Lingen
Teilnahmebedingungen
Schriftliche Anmeldung bis: 02.09.2011
Teilnahmegebühr: 90 € (Enthalten sind Verpflegung und Eintritt zu den Aufführungen während des Fachforums)
Theaterpädagogisches Zentrum der Emsländischen Landschaft e.V.
Universitätsplatz 5 – 6
49808 Lingen (Ems)
Germany phone: +49 591 91663 0
fax: +49 591 91663 63
email: info@tpzlingen.de
web: www.tpzlingen.de
Neu dazugekommen sind die Bühne des Studiengangs Theaterpädagogik der Hochschule Osnabrück, Standort Lingen, an der auch ein Seminar und eine Werkstatt für Figurentheater angeboten werden, und das Central Kino, das als neuester Kulturort von einem engagierten Verein betrieben wird und mit 100 Jahren eines der frühen Kinos in Deutschland ist. Am nächsten am Publikum wird ein auf dem Marktplatz der Stadt aufgestelltes Zirkuszelt sein, das als Aufführungs- und Kommunikationsort für Puppenspieler und Publikum Figurentheater wetterfest quasi auf die Straße bringt. Veranstalter ist seit 1983 alle zwei Jahre das Theaterpädagogische Zentrum der Emsländischen Landschaft e.V. (TPZ), das dabei von der Stadt Lingen dem Landkreis Emsland, in diesem Jahr insbesondere von der Stiftung Niedersachsen und von vielen weiteren Institutionen und Sponsoren unterstützt wird. Künstlerischer Leiter ist seit 2009 Heiner Schepers.
Einladung zum Fachforum des 15. Internationalen Festes der Puppen 2011 – Just Puppets
22. – 24. September
„Figurentheaterkunst und ästhetische Bildung für die ganz Kleinen“
Theater von Anfang an so hieß ein Bildungsprojekt für Theater mit den Allerjüngsten, das 2006 vom Kinder und Jugendtheaterzentrum der BRD ins Leben gerufen wurde. Theaterkünstler, Wissenschaftler und Politiker in Deutschland kümmerten sich nun um das Theater mit den Allerkleinsten.
Dabei ist das Puppentheater seit Jahrhunderten in Europa ein Theatersynonym für Kinder, besser noch für ein generationsübergreifendes Theater. Bisweilen als naiv verschrien, oft gelobt und fast immer bewundert. Ein Teil dieser europäischen Tradition ist gewachsenes Kindertheater, aber was kann es heute noch zur ästhetischen Bildung, was etwa zur Unterhaltung neben den multimedialen Einflüssen im Kinderzimmer der 0 - 6 jährigen beitragen?
Das diese Altersstufe in den Blickpunkt der Theatermacher vor allem aus der freien Szene gerät, ist sicher ein großes Glück für das Kinder und Jugendtheater. Noch vor 15 Jahren war es gänzlich unüblich, dass vor allem die Allerjüngsten ins Theater gingen.
Das Fachforum des Internationalen Puppentheaterfestivals Lingen 2011 möchte erstmals explizit aus der Sicht des Puppen/Figurentheaters über Bedingungen, Spielweisen und Wirkungsästhetik und eigene Möglichkeiten diskutieren. Eingeladen sind Puppenspieler, Pädagogen, Medienwissenschaftler, Theaterpädagogen und Theatermacher, die mit dem Medium sowohl praktisch wie theoretisch arbeiten.
Brauchen Kinder dieses Alters Kunst und Theater und wenn ja was für eines? Eine oft gestellte Frage zu Bildungsinhalten in der Vorschulpädagogik nach der neuaufgeflammten Bildungsdebatte im Anschluss an den Pisaschock. Wie kann also ein Theater für die Allerkleinsten beschaffen sein! Die Skepsis von Eltern, Erziehern, Theatermachern für ein solches Theater erschien anfangs groß. Welche Themen kann es behandeln? Wie soll es mit den Kindern interagieren ohne etwa dezidiert pädagogisch zu erscheinen? Helfen hier wissenschaftliche Untersuchungen zur Rezeptionsästhetik der Allerjüngsten?
Die Fachgespräche sollen sich in drei grundsätzlich miteinander verbundene Themen gliedern. Zu jedem Thema wird es einen Fachvortrag geben.
Erstes Thema
Jüngste Entwicklungen, Formen und Aktualität des Theaters für die Allerkleinsten
Es gibt sie die funktionierenden Beispiele aus Bologna oder Paris, wo Pädagogen und Theatermacher bereits Anfang der 90er die Relevanz eines Theaters mit Vorschulkindern entdeckten.
Zweites Thema
Theater-/musik-/kunstpädagogische Überlegungen und Arbeitsansätze, Grundlagen einer entsprechenden Rezeptionsästhetik
Wirkung auf und Ästhetik für die Altersgruppe. Voraussetzung, um für eine derartige Zielgruppe Figurentheater zu inszenieren. Gestaltungsmittel in der Umsetzung der auf diese Altersgruppe zugespitzten Themen. Altersrelevante Themen, literarische Themen, Kommunikation, Wahrnehmung, Mitspiel, Erlebnis, Heranführung an Theater ins besondere beim Figurentheater, ästhetische Erziehung in der Vorschule? Hat das Theater für die Allerkleinsten erzieherischen Auftrag? Wie, was, wo, wann nehmen Kinder dieses Alters am eindrücklichsten Performatives wahr? Wann sind die Apperzeptionen am eindrücklichsten? Wie, was, wann befriedigen Bühnenhandlungen die Kinder und das Elternpublikum am nachhaltigsten? Beobachtung der Kinder, ihr kognitives oder, nonverbales Mitmachen während der Aufführung.
Drittes Thema
Produktionsästhetische Erörterung - aus der Sicht der Figurentheatermacher
Dramaturgien, Spielformen, Räume, Ausstattungen
Das jeweilige Etablieren von adäquaten Themen für dieser Altersstufe – altersadäquate Dramatik - Erlebnismomente – Ansprechen der Sinne und Gefühle aus der Erlebniswelt von Kindern – lebendiges Material – Personifizierung von Gegenständen in allen performativen Bereichen, wie Bewegung, Tanz, Rhythmus. Implikation der Sichtweisen und die Art der Wahrnehmung dieses frühen Alters – Erläuterung szenischer Arbeitsweisen zu figurativen, motorischen oder haptischen Dramenelementen – Einbeziehung von Eltern und Begleitpersonen - Es soll um die Frage gehen:
Was für Erfahrung, was für ein Wissen und was für künstlerische Fertigkeiten brauchen Figurentheatermacher für ein Theater der Allerjüngsten?
Verantwortlich: Andreas Poppe, Hochschule Osnabrück, Fakultät Lingen
Institut für Theaterpädagogik
Heiner Schepers, Theaterpädagogisches Zentrum der Emsländischen Landschaft e.V. Lingen
Teilnahmebedingungen
Schriftliche Anmeldung bis: 02.09.2011
Teilnahmegebühr: 90 € (Enthalten sind Verpflegung und Eintritt zu den Aufführungen während des Fachforums)
Theaterpädagogisches Zentrum der Emsländischen Landschaft e.V.
Universitätsplatz 5 – 6
49808 Lingen (Ems)
Germany phone: +49 591 91663 0
fax: +49 591 91663 63
email: info@tpzlingen.de
web: www.tpzlingen.de