FIDENA Kunstrausch 2011

Der große FIDENA-Feiertag!
Mit Newcomern, Legenden, Geheimtipps und Kultvorstellungen, mit Preisverleihung, Gastrononomie und Party.

Am 3. Oktober
ganztägig in und um die Zeche1 und das prinz regent theater in Bochum Prinz-Regent-Straße 50-60, 44795 Bochum









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Programm 3. Oktober 2011
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11:00 Uhr, prinz regent theater

United Puppets (D)
»Lichterloh«














Ein Lichtspiel für Kinder ab 3 Jahren
Spiel: Melanie Sowa, Lutz Großmann
Regie: Mario Hohmann
Mitarbeit: Gyula Molnàr

Frau Sonne will schlafen gehen. Aber da hat sie die Rechnung ohne Herrn Mond gemacht. Der läuft nämlich gerade zu Hochform auf ... „In seiner kunstvollen Leichtigkeit gehört dieses Duett der beiden Weltraumbewohner zum Vorzüglichsten, das man im Bereich der Vorschulästhetik findet. Astronomisch fraglos ein Unding, aber künstlerisch eine Sternstunde.“ (BZ, 13.09.2010)

Dauer: 40 Minuten
Eintritt: Kinder 4,- Euro, Erwachsene 6,- Euro

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12:00 Uhr, Zeche 1

ZEEBELT Productions (NL)
»Who needs an audience«



Von und mit Jaime Ibanez
Beratung: Pauline Kalker (Hotel Modern)
Der bildende Künstler Jaime Ibanez benötigt keinen Computer für seine Animationen. Bei ihm ist alles handgebastelt. Seine „primitiven Animationen“ greifen zurück auf Mittel, die vor dem digitalen Zeitalter zur Verfügung standen: Kinetische Automaten, Schattenspiel oder Laterna Magica. Er ist Autor, Erzähler, Spieler, Roadie und Regisseur in einem. Und braucht eine Szene musikalische Untermalung, dann singt er eben.

Dauer: 20 Minuten
Eintritt frei

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12:30 Uhr, Jurte vor dem prinz regent theater
Musikalischer Einheits-Frühschoppen mit Max Florian Kühlem und Familie Staub

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13:30 Uhr, Zeche 1
»Audioviduum«
Bebilderter Vortrag von Julia Eckel (M.A., Medienwissenschaftlerin, RUB)



Der synthetische Schauspieler ist eine der faszinierendsten Erscheinungen des aktuellen, digitalen Kinos. Doch wie lassen sich diese audiovisuellen Individuen beschreiben? Wie ist das Verhältnis zwischen Menschlichem und Medium, zwischen Anthropomorphismus und Technik zu bestimmen?

Dauer: 20 Minuten
Eintritt frei
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14:00 Uhr, Zeche 1
»Bin im Orkus  - Der Film«
Deutschland / Italien 2011



Buch und Regie: Gyula Molnàr und Francesca Bettini
Kamera: Claudio Coloberti;
Schnitt: Gyula Molnàr und Claudio Coloberti
Mitarbeit: Olivia Molnàr, Tristan Vogt
Produktion: Münchner Stadtmuseum

Im Jahr 2009 gestalteten Künstler aus Italien, Frankreich, Österreich und Deutschland unter Leitung von Gyula Molnàr und Francesca Bettini die Ausstellungsinstallation  »Bin im Orkus. Ein Tagebuch aus Matsch«, ein dreidimensionales Tagebuches zur Produktion des Theaterstücks "Kasperls Wurzeln" (Premiere FIDENA 2009). Vor dem Abbau wurde die Installation als Material und Kulisse für eine zweite, filmische Spur ihrer theatralen Denk- und Produktionsweise genutzt.

Dauer: 40 Minuten
Eintritt frei

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15:00 Uhr, prinz regent theater
Gyula Molnàr (I)
»Drei kleine Selbstmorde«



Vor 20 Jahren revolutionär im Genre des Puppentheaters, heute der Klassiker des Objekttheaters und nur noch zu besonderen Gelegenheiten zu erleben. Eine Hand voll Bonbons, eine Tablette, eine Kaffeebohne, ein Streichholz, Erdnüsse, etwas Rasierschaum – das genügt Molnàr, um drei poetische Episoden über Liebe, Verzweiflung und Vergänglichkeit buchstäblich aus dem Handgelenk zu schütteln. Hintergründig, komisch, legendär!

Dauer: 50 Minuten
Eintritt: 8,- Euro

direkt im Anschluss Buchpräsentation
OBJEKTTHEATER
Aufzeichnungen, Zitate, Übungen
gesammelt von Gyula Molnàr



Seit vielen Jahren leitet Gyula Molnàr auch Improvisations-Workshops. Die in OBJEKTTHEATER versammelten Übungsabläufe, kleinen Geschichten, Überlegungen, Zitate und Arbeitsnotizen bieten einen ebenso fundierten wie spielerischen Einblick in sein Laboratorium, in dem er die Interaktion zwischen Schauspieler und Objekt erforscht.
Vorstellung des druckfrischen Buches in Anwesenheit des Autors, der Übersetzerin und anderer Beteiligter

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16:30 Uhr, Festival-Jurte
Tour de Vinyl (D)



Dieses Trio aus der Nachbarschaft erobert inzwischen Europa. Ihre Reise auf dem Trimmrad durch Jahrzehnte der Schallplattengeschichte – visuell unterstützt von historischen Videoschnipseln – erklärt uns endlich, warum der Plattenaufleger „Diskjockey“ heißt.

Dauer: 30-45 Minuten
Eintritt frei

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17:30 Uhr, prinz regent theater
Volker Gerling (D)
»Bilder lernen laufen, indem man sie herumträgt«



Volker Gerlings Daumenkino ist mittlerweile Kult: Er ist 3000 Kilometer zu Fuß durch Deutschland gelaufen und porträtierte dabei Menschen, denen er auf seinen Wanderschaften begegnete, in Form fotografischer Daumenkinos. In Gerlings magischen Porträtstudien entsteht so eine leichtfüßige und gleichzeitig tiefsinnige Reflektion über die Flüchtigkeit des Moments und die Bedeutung der menschlichen Begegnung.
„Stiller, schlichter und schöner kann Kunst nicht sein.“ (Tagesanzeiger Zürich)

Dauer: 80 Minuten
Eintritt: 8,- Euro

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19:00 Uhr, vor dem prinz regent theater
Fanfare Espace Masolo (DR Kongo)
Im letzten Jahr in „King Kongo“ unsere kleinen Stars, jetzt mit Verstärkung zurück aus Kinshasa. Wir können es kaum erwarten!

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20:00 Uhr, Zeche 1
Kunstpiep 2011 – Preisverleihung

Eintritt: 8,- Euro




Zum ersten Mal hat die FIDENA einen Preis für Medienkunst ausgeschrieben. Mit dem Wettbewerb verbindet sich der Wunsch nach einer gegenseitigen Inspiration von Figurentheater und Medienkunst. Über 50 Bewerbungen gingen ein. Kurzfilme unterschiedlichster Couleur stehen noch bis zum 25. September auf www.fidena.de zur Auswahl. Vote für Deinen Favoriten und bestimme mit über den Publikumspreis! Die Entscheidung der Fachjury ist davon unabhängig. Wir präsentieren die beliebtesten und die preiswürdigsten Beiträge in Anwesenheit der Nominierten. Wer erhält also den Publikumspreis und wer den mit 2.000,- Euro dotierten »Kunstpiep 2011«?

Auswahljury: Anke Meyer, Benjamin Karalic, Annette Dabs.
Preisjury: Annegret Richter, Katrin Mundt, Christian Stewen.


Anschließend Party mit „Do i smell Cupcakes?“.

Aus der subtilen Frage eines gelben Comic-Helden machten fünf junge Berliner ihren Bandnamen und kreieren seither groovig-verspielten Rock-Popsound, mit eindringlichen Texten und tollen Bläser- und Streichersätzen.



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